Der Kauf oder der Bau eines eigenen Heims ist die älteste und zugleich sicherste Form der Altersvorsorge. Auch heute noch, wo es mit der Investition in Fonds, Aktien und Versicherungen zahlreiche andere Formen der Vorsorge oder Geldanlage gibt, sind Eigenheime immer noch die Nr. 1 bei der Investition in die Zukunft.
Das liegt vor allem auch daran, dass man – nicht wie bei Geldanlagen – das Eigenheim auch schon während seiner jungen Jahre nutzen kann, also im Grunde sofort nach der Fertigstellung. Das bedeutet zwar für viele junge Familien eine relativ hohe finanzielle Belastung durch Kredite und Zinsen, doch dafür kann man sich dann im Alter darauf ausruhen. Der einzige Nachteil besteht nur darin, dass man zur Werterhaltung des Eigenheims regelmäßig investieren muss. Dazu gehört – je nach Bauweise – ca. alle 20 Jahre ein neues Dach oder ein neuer Fassadenanstrich. Auch die Investition in eine moderne Energieversorgung durch Solartechnik, Windkraft oder Erdwärme sowie eine gute Dämmung lohnt sich langfristig, wenn man sein Haus sanieren will.
Durch die auch in Zukunft weiter steigenden Energiekosten sind so genannte Energiesparhäuser die beste Geldanlage. Hier gibt es verschiedene Varianten, wie Passivhäuser, Nullenergiehäuser oder Niedrigenergiehäuser. Für energiesparendes Bauen erhält man meist sogar günstigere Kredite, so dass man doppelt sparen kann: einmal von der günstigen Finanzierung und zum anderen durch die Ersparnis aus den Energiekosten.
Der größte Vorteil eines Eigenheims liegt jedoch drin, dass man sich seine individuellen Träume vom Wohnen verwirklichen kann. Man kann so viele Löcher in die Fliesen bohren, das Haus anstreichen und so viele Wände einziehen oder abreißen, wie man will. Wird noch ein Balkon oder noch ein Zimmer benötigt, ist dies ebenso unproblematisch wie die Haltung von Haustieren, die Anzahl der Bewohner oder sonstige Dinge, mit denen sich andere ständig in einer Mietwohnung auseinandersetzen müssen.