Aktienbeispiel – Lernfehler

Aktien galten schon immer als eine risikoreiche Geldanlage. Es kommt immer wieder an der Börse zu Kursschwankungen und diese haben natürlich auch Auswirkungen auf die Aktie

Die Telekom warb im Jahr im November 1996 mit der „Volksaktie“ und diese Aktie war zu dieser Zeit für umgerechnet 14,- Euro erhältlich. Sehr viele sahen in dieser Aktie eine gute Altersvorsorge und dies lag nicht nur an dem günstigen Ausgabewert. Es wurde viel für die „Volksaktie“ geworben. In diese Aktien investierten auch Menschen die mit der Börse mit dahin noch nichts zu tun hatten, sie vertrauten der Telekom.

Leider blieb die Euphorie bei den Aktienkäufern nicht lange, denn bereits im Juni 2002 waren die Aktien noch nicht einmal mehr 14,- Euro wert. Der Wert der „Volksaktie“ sank auf 8,14 Euro. Die Telekom hatte ihre Immobilien in Millionenhöhe nach unten korrigiert und der tiefe Fall der „Volksaktie“ war nicht mehr aufzuhalten.

Durch diesen extremen Kursverlust haben die meisten Anleger im Schnitt einen Verlust von 5.000,- Euro erlitten. Noch heute wird gegen die Telekom auf Schadenersatz geklagt. Es wird vermutlich noch einige Jahre dauern bis alle Schadenersatzklagen beim Gericht entschieden werden.

Viele der Anleger hatten ihr Geld für die Altersvorsorge in diese Aktien angelegt und mussten dann diesen großen Verlust einstecken. Durch den enormen Verlust der „Volksaktie“ wird deutlich wie groß das Risiko bei der Altersvorsorge in einzelne Aktien sein kann.